Erste Zwischenbilanz nach sechs Wochen Impfen

Gesundheitsminister Manne Lucha hat gemein­sam mit Landrat Joachim Walter, Präsident des Landkreistags Baden-Würt­temberg, und PD Dr. med. Thorsten Hammer, Ärztlicher Leiter des Impf­zentrums Freiburg, eine Zwischenbilanz nach den ersten sechs Wochen Impfen gegen das Coronavirus gezogen.

Das Fazit: Die vom Land Baden-Württemberg gemeinsam mit den Kommunen, den Uniklinika, der Ärzte­schaft und weiteren Unterstützern in kürzester Zeit aufgebaute Impf-Infra­struktur mit Impfzentren und Mobilen Teams arbeitet reibungslos und effek­tiv – durch den Impfstoffmangel allerdings vorerst noch mit halber Kraft. Trotz Lieferkürzungen und verschobener Liefertermine können alle Termine für Erst- und Zweitimpfungen eingehalten werden, auch in den kommenden Wochen. Und es gibt Neuerungen für die kommende Zeit: Die telefonische Terminvergabe für Über 80-Jährige wird zukünftig mit einer Warteliste ver­einfacht. Mit einem Konzept für „Impf-Aktionen vor Ort“ wird das Ministerium außerdem Impfungen direkt in interessierten Kommunen ermöglichen, so­bald genügend Impfstoff vorhanden ist. Dank des neu zugelassenen Impf­stoffes von AstraZeneca sind Impfungen für das Klinikpersonal nicht nur in den Impfzentren, sondern direkt in den Krankenhäusern schneller möglich als gedacht.

Impfstoffmangel ist weiter dominierend

Das Land hat gemeinsam mit den Partnerinnen und Partnern vor Ort innerhalb kurzer Zeit eine leistungsfähige Impf-Infrastruktur mit neun Zentralen Impfzen­tren, 50 Kreisimpfzentren und 145 Mobilen Impfteams aufgebaut. Da Impfstoff weiterhin knapp ist, sind die Strukturen weit von der Volllast entfernt. Aktuell werden in Baden-Württemberg täglich rund 7.000 Erstimpfungen und rund 5.000 bis 6.000 Zweitimpfungen durchgeführt. Wenn ausreichend Impfstoff vorhanden ist, können in Baden-Württemberg bis zu 60.000 Impfungen pro Tag stattfinden.

Neue Warteliste vereinfacht die Terminvergabe

Seit Montag, 8. Februar 2021 gibt es über die Telefonhotline eine Warteliste. „Ich verstehe jeden, der enttäuscht ist, weil er trotz mehr­facher Anrufe bei der Hotline keinen Termin bekommt. Dass wir weiter zu wenig Impfstoff haben, frustriert mich auch. Die neue Warteliste bei der Telefonhotline verkürzt und vereinfacht die Terminvergabe. Wer nicht sofort ei­nen Termin bekommt, wird registriert und zurückgerufen oder erhält eine E-Mail, wenn wieder Termine frei sind“, so Lucha.
Ziel des Landes ist, allen Impfberechtigten, die das möchten, möglichst schnell und unkompliziert einen Termin zu geben. Die Anzahl der Impfungen
richtet sich aber nach dem zur Verfügung stehenden Impfstoff, dieser ist im Mo­ment der entscheidende Faktor. Das ist auch das Problem bei der Termin­vergabe: Die Nachfrage ist derzeit sehr viel größer als die freien Impftermine. Die Bundeshotline 116 117 sowie das nachgeschaltete Callcenter des Landes funkti­onieren gut. Die Statistiken zeigen, dass es in der Bundeshotline ganz überwie­gend keine langen Wartezeiten gibt. In den letzten Tagen gab es durchschnittlich etwa 34.500 Anrufe pro Tag. Die Wartezeit bis zur Gesprächsannahme lag im Schnitt unter zwei Minuten. Doch die wenigen verfügbaren Termine sind schnell ausgebucht. Sofern keine Impftermine verfügbar sind, werden die Anrufer per­sönlich darüber informiert.
Das Land bringt deshalb noch weitere technische Verbesserungen bei der Hot-line auf den Weg. Für die dortigen Mitarbeitenden sind Termine für die Erstimp­fung immer für die kommenden drei Wochen sicht- und buchbar. Um Mitternacht schaltet das Terminvergabesystem auf den nächsten Tag, damit sind die neuen Termine für die Erstimpfung am 22. Tag sichtbar und buchbar. Um zu verhin­dern, dass für die Terminvergabe beim Callcenter morgens um 8 Uhr kaum noch Termine verfügbar sind, soll es bald die Möglichkeit geben, bestimmte Termine nur für die Vermittlung im Callcenter tagsüber zu reservieren.

(Erstellt am 08. Februar 2021)

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